Aktuelles.

Unser Blog für Sie mit aktuellen Nachrichten.

Ratlos.

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Es ist ja nicht so, dass Themen wie Work-Life-Balance, Eltern- und Pflegezeit, Fachkräftemangel, Vorruhestand etc. medial keine Beachtung fänden. Im Gegenteil. Fast täglich erscheinen Beiträge und Meldungen zu etwaigen Themen. – Dennoch bleibt die Wirkung der medialen Präsens aus. Derweil ist jeder, in irgendeiner Form, betroffen. Wir, da wir uns hauptsächlich mit den Herausforderungen durch den demografischen Wandel und möglichen Lösungen beschäftigen, bleiben nunmehr ratlos zurück. Warum gelingt es nicht, einen Zusammenhang herzustellen, zwischen rationalem Verständnis und einem gewissen Problembewusstsein und tatsächlichen Handlungsentscheidungen? Die kognitive Dissonanz scheint unüberwindbar. Wie so oft muss (du das wird der Fall sein) der Leidensdruck so hoch sein, dass ein Umdenken, welches sich auch im Handeln niederschlägt, sattfindet. Muss es soweit kommen? In Anbetracht der Möglichkeiten, die uns jetzt schon zu Verfügung stehen und die mit vergleichsweise geringem Aufwand effektiv Abhilfe schaffen können und eine erhebliche Verbesserung der Lage herbeiführen würden, können wir mit Sicherheit sagen- nein, es muss nicht soweit kommen.

Jeder ist hier gefragt. Die Arbeitgeber so wie jeder Einzelne, in seiner Rolle als Arbeitnehmer und Mitglied unserer Gesellschaft. Auch Sie als Arbeitnehmer können bei Ihrem Arbeitgeber sinnvolle und faire Vorsorgemodelle nachfragen und damit den Handlungsdruck erhöhen. Ergreifen Sie die Initiative. Für Informationen und Unterstützung können Sie sich gerne an uns wenden. Natürlich ganz unverbindlich.

Vorab ein schönes Wochenende!

Ihr Team von netvisory

WIR für mehr ZEIT: Moderne Altersteilzeit und Bildungskonten. – Finanzierbar für alle.

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Vieler Orts hört man Rufe nach einer „Rente mit 63 für alle“ oder der „3 Tage Woche ab 60“, bezahlt vom Arbeitgeber und/oder der Rentenkasse. Ein Wahnsinn!
Ein heutzutage oft gehörter Satz im Rahmen von Tarifverhandlungen reiht sich hier ein und lautet: „Mit den älter werdenden Belegschaften steigt der Bedarf an Altersteilzeit.“ Das kann so doch nicht ernst gemeint sein oder warum war die Altersteilzeit vor 10 Jahren in einer Hochphase, als die älter werdenden Belegschaften noch kein Thema waren? Weil sie gefördert war und weil man sie spontan ohne „Vorarbeit“ nutzen konnte.  Altersteilzeit ist für viele praktisch und von Kollektiven schnell gefordert, weil sie vom Einzelnen wenig abverlangt, im Übrigen genauso wie die Rente mit 63. Sie ist aber nicht mehr zeitgemäß.

Sie ist, wie die Rente mit 63, im Kern eine gute Sache, nur eben ungerecht umgesetzt.

Wie bei der Rente mit 63 werden Menschen auch bei der Altersteilzeit willkürlich ausgeschlossen. Menschen ohne 45 Beitragsjahren dürfen nicht früher in Rente gehen obwohl sie genauso erschöpft sind und ihren Beitrag geleistet haben wie ein anderer. Andererseits dürfen Menschen die Rente mit 63 nutzen, die bereits eine so auskömmliche Vorsorge haben, dass sie bereit gewesen wären, auch mit Abschlägen in einen Vorruhestand zu gehen!
Bei der bewusst seit 2009 nicht mehr geförderten Altersteilzeit erlebt man nun eine Renaissance und ähnliche Ungerechtigkeiten wie bei der Rente mit 63. Wir galten mit der Rente ab 67 als Vorreiter in Europa, als Aushängeschild. Wir wurden gelobt und erlebten einen wirtschaftlichen Aufschwung, der trotz Krisen noch heute anhält. Wir wussten und wissen, dank anderer Nationen wie Japan, dass 67 nicht das Ende ist, doch dann kam die Rente mit 63. Mühsam aufgebautes wurde zerstört durch die ewig Gestrigen.

Natürlich haben wir einen Bedarf an Berufsaustiegen vor 67, natürlich haben wir Ungleichgewichte bei Bezahlung und Arbeitsflexibilität, das ist uns allen klar. Aber mit der Gießkanne Gelder zu verschenken oder Zuschüsse von Arbeitgebern, egal welcher Größe, zu fordern, geht am Bedarf und am Mittelstand vorbei.

Eine solche Klientel- und Schlagwortpolitik erinnert an längst Überwundenes und ist nicht zielführend. Aber, kaum zu glauben, jetzt wird die Altersteilzeit wieder durchs Dorf gejagt. Haben wir denn nicht gelernt? Wann lernen wir endlich, dass Unternehmen unterschiedlicher Größe unterschiedliche Möglichkeiten und Notwendigkeiten haben, wenn es um die Frage der Finanzierung von bspw. Berufssausstiegen geht. Ein Großunternehmen im Verband kann eine tarifvertraglich vereinbarte Lösung, wie bspw. die Altersteilzeit, erheblich leichter umsetzen, als ein im gleichen Verband befindliches Mittelstandsunternehmen. Diese Gleichmacherei bzw. die Verteilung nach “willkürlichen” Regeln, wie die 45 Beitragsjahre der Rente 63 zeigen (warum nicht 40 Beitragsjahre), zeigt, dass wir nach betriebsindividuellen Regeln arbeiten müssen. De Zeiten der Gleichmacherei sind vorbei, zumal wir auch Modelle haben, die eine individuelle Lösung ermöglichen.

Die Konsequenz dieser Kollektivierung von Berufsausstiegen führt zu einer Ungleichbehandlung von Gleichen: Der Arbeitnehmer in kleinen und mittleren Unternehmen wird weit weniger in den Genuss der Altersteilzeit kommen als die Mitarbeiter größerer Unternehmen. Warum das so ist? Weil die Altersteilzeit kostet, sie kostet vor allem den Unternehmer.

Wir fordern eine Altersteilzeit für alle, aber fair finanziert und individuell pro Unternehmen.

Geht das? Ja, mit einem Flexrentenkonto kann man bereits frühzeitig brutto Vermögen aufbauen, das gezielt für einen späteren Teil- oder Vollausstieg unter Aufrechterhaltung von Gehaltszahlungen genutzt werden kann. Und das Unternehmen hat nicht die Notwendigkeit, durch Zuschüsse die Auszeit zu finanzieren. Aber es kann bei Bedarf Zuschüsse gewähren. Der Einzelne kann durch ein Konservieren von Zeit oder Urlaub oder auch durch Zuzahlungen bezahlte Zeit aufbauen und dann sozialversichert kürzer treten oder ganz zuhause bleiben.
Das gleiche System lässt sich auch unproblematisch für „Bildungskonten“ umsetzen. Hierdurch werden bezahlte Freiräume geschaffen, die für eine Investition in die eigene Persönlichkeit genutzt werden können. Kleine Unternehmen erhalten so die Möglichkeit, Mitarbeiter an sich zu binden ohne sich finanziell zu überfordern. Dies kommt beiden zugute, dem Mitarbeiter und dem Unternehmen.

Wir sind Mittelstand – für eine echte „Flexrente“ und mehr Bildungskonten im Mittelstand – Sprechen Sie mit uns unverbindlich: info@netvisory.de 

Randstad Award 2015

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Es ist soweit- der Ranstad Award kürt die besten Arbeitgeber in Deutschland.  Die zugrunde liegende Studie ist die größte, welche auf dem Gebiet der Arbeitnehmerfreundlichkeit durchgeführt wird. Die Ergebnisse sind ebenso interessant wie bezeichnend. Werte wie flexible Arbeitszeiten und eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben rangieren unter den Top 10 der Faktoren, welche bei der Arbeitgeberwahl entscheidend sind. Insbesondere Frauen legen hiernach großen Wert auf Flexibilität und die richtige Work-Life-Balance. Interessant sind diese Ergebnisse deshalb, weil eben diese Werte bei den Unternehmen im Kampf um Fachkräfte bislang eher unbeachtet bleiben. Dabei geht aus der Studie hervor, dass insbesondere die Jüngeren, also Arbeitnehmer und potentielle Arbeitnehmer im Alter zwischen 18 und 39 Jahren, ein ausgewogenes Berufs- und Privatleben sogar höher einstufen als finanzielle Stabilität. Die Studie demonstriert einmal mehr, dass viele Unternehmen hier Nachholbedarf haben.

Den vollständigen Bericht über den Randstad Award können Sie unter http://www.randstad-award.de/ anfordern.

Für weitere Informationen zur Optimierung der Work-Life-Balance durch geeignet Arbeitszeitmodelle fragen Sie uns! Wir beraten Sie gern. Unverbindlich und kompetent.

Sie erreichen uns unter 069 269 5223 10 oder unter der E-Mail-Adresse info@netvisory.de.

Keiner will aufs Land!

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Dass es gemeinhin schwer ist, Mediziner in ländliche Gegenden zu locken, ist bereits allgemein bekannt. Unter anderem, durch die politischen Diskussionen, die immer mal wieder um das Thema der medizinischen Versorgung kreisen und durch die daraus folgende Medienpräsenz. Weniger im Fokus des Bewusstseins steht dahingegen der Umstand, dass sich der Fachkräftemangel auch auf viele weitere  Branchen erstreckt. Keiner will eben aufs Land. Die jüngeren Generationen verlassen zumeist bereits zum Studium die Provinz und für gewöhnlich kehren sie zum Arbeiten nicht hierhin zurück. So hängt alles miteinander zusammen. Die Ärzte wollen nicht aufs Land, weil es sich für Sie nicht lohnt. Es lohnt sich nicht für Sie, weil potentielle (auch wohlhabendere) Patienten frühzeitig in die Städte abwandern. Es zieht sie in die Städte, weil es hier alles gibt- von einer ausgesprochen guten medizinischen Versorgung, über die Infrastruktur, zu Arbeitsplätzen und kulturellem Angebot. So schließt sich gewissermaßen der (Teufels-)Kreis. Fachkräfte für Unternehmen in ländlichen Regionen sind daher unbedingt erforderlich für das Gelingen des jeweiligen Unternehmens und damit für den wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt der Region.

Wie aber kann es gelingen qualifiziertes Fachpersonal gewissermaßen aus den Städten zu locken? Nun, vermutlich müssen Arbeitgeber hier zunächst in den sauren Apfel beißen und Lockmittel bereitstellen, die an Attraktivität die Arbeitsbedingungen städtischer Firmen ausstechen. Tatsächlich wird hier bereits einiges geboten. Ob Mitarbeiterwohnungen, Dienstwägen oder saftige Gehälter, der Gewinn von Spezialisten für das eigene Unternehmen bleibt ein harter Kampf. Eine Erklärung und ein daraus resultierender Lösungsvorschlag liegen möglicherweise in dem Umstand begründet, dass die sogenannte „Generation Y“ weniger ein Interesse an materiellen Boni hat. Vielmehr scheint das kostbare  Gut „Zeit“ zum gewichtigsten Wert zu avancieren. Damit gemeint ist die Möglichkeit einer flexiblen Gestaltung der Arbeitszeit, d.h. der Lebensarbeitszeit. Überstunden, Resturlaub, Gehaltsbestandteile oder Arbeitgeberzuschüsse können in einem Lebensarbeitszeitkonto angespart werden und genutzt werden, um das Arbeitsleben optimal auf den individuellen Lebenslauf zuzuschneiden. Sabbatical, Weiterbildung, Familien- und Pflegezeit oder der frühere Renteneintritt können so problemlos umgesetzt werden. Das ist verlockend. Auch für den Arbeitgeber, denn ein Lebensarbeitszeitkonto erhöht die Unternehmensbindung um ein Vielfaches.

Einen Versuch wäre es wert. Zumal ein Lebensarbeitszeitkonto im Vergleich zu all den anderen Bemühungen der Unternehmen praktisch nichts kostet.

Fragen Sie uns. Wir beraten Sie gern!     

Mehr Fortschritt für 2015

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In der Hoffnung, dass Sie gut ins Jahr 2015 gestartet sind, sollte einer Ihrer Vorsätze, derjenige zur Umsetzung eines Modells zur Flexibilisierung der Arbeitszeit sein. Wurde noch im Juli 2014 durch die große Koalition die abschlagsfreie Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren eingeführt, kommt nun zu Beginn des neuen Jahres der Wunsch nach einer freiwilligen Rente mit 70 auf. „Wer fit sei, solle auf eigenen Wunsch länger arbeiten dürfen“, so Frank-Jürgen Weise, Vorstandschef der Bundesagentur für Arbeit. Kritiker sehen hinter Weise’s Forderung die Angst, dass mit den baldigen Rentnern immer mehr Fachwissen verloren gehe. Hierzu sei jedoch ein freiwilliges längeres Arbeiten der falsche Weg, Abhilfe verspreche einzig Bildung.

Wie auch immer man zu diesem Ansinnen stehen mag, eins wird schnell deutlich, flexible Ausstiege aus dem Erwerbsleben gewinnen immer mehr an Bedeutung. Nutzen Sie daher jetzt die Gelegenheit und informieren Sie sich bei uns über Ihre Möglichkeiten zur Flexibilisierung Ihrer Lebensarbeitszeit.

Das “Demografie Desaster”

http://m.welt.de/wirtschaft/article135795084/Deutsche-Firmen-taumeln-ins-Demografie-Desaster.html

Laut einer aktuellen Umfrage der Unternehmensberatung PWC ist die Problematik des demografischen Wandels noch nicht in das Bewusstsein der Unternehmen und deren Personalverantwortlichen durchgedrungen. Viele erkennen die bevorstehenden Veränderungen nicht als eine Bedrohung oder sie ordnen die Konsequenzen falsch ein. Es ist jedoch absolut notwendig sich auf den Wandel, welcher bereits begonnen hat, einzustellen ehe es zu spät ist. Abwarten und zusehen was wohl passieren möge ist hier definitiv die falsche Strategie.

Wir haben uns ganz dem Thema Demografie gewidmet und Möglichkeiten für eine zukunftsorientierte Personalpolitik ausgearbeitet. Sprechen Sie mit uns! Wir beraten Sie gern.  

Quality Time

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Am 24. Noch schnell Geschenke kaufen, noch schnell die Wohnung putzen, noch schnell das Weihnachtsmenü für den Besuch am Abend vorbereiten. Und das alles nach einer ohnehin schon stresserfüllten Vorweihnachtszeit. Man erwartet die Feiertage sehnsüchtig, einerseits, weil der ganze Spuk dann endlich vorüber ist und andererseits, weil sich nach Beendigung aller Vorbereitungen schließlich und hoffentlich jene weihnachtliche Besinnlichkeit einstellt, für welche doch das Fest der Liebe eigentlich steht. Weihnachten ist nicht so sehr der Konsum, die Geschenke, die obligatorischen Weihnachtsfeiern, die blendend hell erleuchteten Reihenhäuser und die aufgesetzte Heiterkeit. Vielleicht ist Weihnachten viel eher, oder jedenfalls wäre es schön, wenn der Fokus im Allgemeinen dorthin verschieben würde, eine Möglichkeit zur Ruhe. Eine klitzekleine Auszeit, in welcher ein jeder, Angesichts der Feiertage, von jeglichen Konsumanforderungen und sonstigen Verpflichtungen verschont bleiben sollte. Die Zeit läuft ein wenig langsamer dieser Tage und nachdem sich die Anspannung bald im warmen Umfeld von Familie und Freunden aufgelöst hat, wird einem klar was wirklich zählt. Der gehetzte Trubel des vergangenen Monats erscheint gerade hin absurd, wenn man erst feststellt, wie gut sich diese Ruhe im Kreise derer Menschen anfüllt, welche einem wichtig sind. Zeit ist ein so kostbares Gut, insbesondere weil keiner sie mehr hat. Im englischsprachigen Raum hat sich dazu ein Wort herausgebildet: Quality time. Qualitätszeit. Zeit, die nicht „geopfert“ wird, weil es so gefordert ist, sondert Zeit, die investiert wird oder reserviert ist, für Dinge, welche uns tatsächlich glücklich machen.

Wir wünschen Ihnen zu Weihnachten ein Übermaß an „Quality time“ und ein paar wunderschöne und besinnliche Feiertage!

Die besten Wünsche,

netvisory

Kinder, Karriere, keine Vorsorge. Wie auch Frauen mit Familienauszeiten ideal vorsorgen.

Junge Mutter mit Kind in Blimenwiese

http://www.wiwo.de/finanzen/vorsorge/altersarmut-frauen-fuehlen-sich-schlecht-auf-den-ruhestand-vorbereitet/11122710.html

Egal ob Familienplanung oder Auszeit aufgrund familiärer Engpässe. – Frauen müssen heute noch mehr als Männer den Spagat zwischen Beruf und Familie umsetzen. Damit das nicht zum Verhängnis mit Blick auf die eigenen Lebens- und Einkommensbedürfnisse wird, haben wir eine Lösung, die gerade Frauen die Möglichkeit eröffnet, Auszeiten zu nehmen und dennoch fürs Alter vorzusorgen.

Wir geben Ihnen Halt in guten wie in schlechten Zeiten. Sprechen Sie mit uns: 069/2 69 2352 -10!